Handlungsoptionen

Option Beschreibung Vorteile Nachteile
Einzel-
verhandlungen
  • Ein Käufer
  • Zugang zu sensitiven Daten für Wettbewerber sehr begrenzt
  • Weniger Unruhe bei Management und Mittarbeitern
  • Schneller Abschluss möglich (in der Regel aber nicht der Fall)
  • Wettbewerb nur schwer in den Prozess einzubringen
  • Begrenzte Verhandlungsmacht des Verkäufers
  • Erlösmaximierung u.U. nicht möglich
  • Höhere Wahrscheinlichkeit des Scheiterns
Sukzessive Ansprache
  • Sukzessive Ansprache einer begrenzten Käuferzahl
  • Geringe Störungen des Unternehmens
  • Mögliche Generierung von Interessen in kurzer Zeit
  • Risiko einer Schädigung der Wettbewerbsposition begrenzt
  • Limitierte Wettbewerber möglich
  • Zweiteilung potenzieller Investoren aus Sensitivitätsgründen möglich
  • Möglicherweise relativ zeitintensiv
  • Angebotsvergleich nur bedingt möglich
  • Basiert auf glaubwürdiger Kommunikation einer Wettbewerbssituation, falls diese nicht gegeben, möglicher Vertrauensverlust mit negativen Implikationen für den Verkaufserlös
  • Falsche Interessenauswahl führt zur Verlängerung des Prozesses
Kontroliertes Bieterverfahren ("Limited Controlled Auction Process")
  • "Staggert Process", d.h. bestehende Interessenten werden in einem Limited Controlled Auction Process eingebunden
  • Begrenzte Anzahl potentieller Käufer
  • Generierung einer Wettbewerbssituation
  • Möglichkeit eines "Preemptive Bids"
  • Gewährleistung eines ausreichenden Maßes an Vertraulichkeit (zweistufiger Prozess)
  • Geringes Risiko der Nichtbeachtung eines potentiellen Käufers
  • Zweistufiger Prozess gewährt zusätzliche Sicherheit im Rahmen der Einschätzung der Ernsthaftigkeit von Angeboten
  • Eventuell erhöhte Komplexität bei der Strukturierung eines zweistufigen bzw. sequentiellen Prozesses
Offene Auktion
  • Hohe Anzahl potenzieller Käufer
 
  • Gefahr einer Verletzung der Vertraulichkeit steigt mit zunehmender Anzahl angesprochener potenzieller Käufer