Begleitung beim Verkauf etablierter Mittelstandsunternehmen — von der Vorbereitung bis zum Closing.
Der Verkauf eines Unternehmens ist für die meisten Eigentümer eine einmalige Transaktion — gleichzeitig die wirtschaftlich bedeutendste Entscheidung ihres Berufslebens. Der typische Prozess dauert sechs bis neun Monate, fordert vom Eigentümer rund 15–25 Tage aktive Mitwirkung und entscheidet über Kaufpreis, Vertragsbedingungen, Garantieverpflichtungen und das Schicksal des Unternehmens nach Übergabe.
Vorbereitung & Bewertung — Monat 1
Indikative Bewertung auf Basis vergleichbarer Transaktionen und Trading Multiples. Vendor Due Diligence in den Bereichen Finanzen, Recht, Steuern und ESG zur Identifikation und Bereinigung kritischer Punkte vor Investorenkontakt. Definition der Verkaufsstrategie (breit angelegte Auktion vs. selektiver Targeted-Approach).
Vermarktungsunterlagen — Monat 1–2
Anonymisierter Teaser (1–2 Seiten), Information Memorandum (60–80 Seiten), Management-Präsentation für Pitch-Termine, Datenraumstruktur. Storyline und Equity Story werden präzise auf die jeweilige Käufergruppe zugeschnitten.
Investorenansprache — Monat 2–3
Adressierung einer sektor- und situationsspezifisch zusammengestellten Long List von typischerweise 60–120 Investoren. Stufenweise Annäherung: Teaser unter NDA, Information Memorandum, indikative Angebote (Non-Binding Offers).
Management-Meetings & Due Diligence — Monat 3–6
Auswahl der attraktivsten Bieter (typischerweise 4–8) für Management-Präsentationen und Standortbesuche. Strukturierter Datenraum, Q&A-Prozess, Steuerung von Financial-, Legal- und Tax-DD parallel mehrerer Bieter.
SPA-Verhandlung & Closing — Monat 6–9
Verhandlung zentraler Vertragspunkte: Kaufpreismechanik (Locked Box vs. Closing Accounts), Garantien & Freistellungen, Haftungsbegrenzungen, W&I-Versicherung, Earn-Out, Übergangsklauseln. Vollzug nach Erfüllung aller Closing Conditions.
Unsere Vergütung ist überwiegend erfolgsabhängig — wir verdienen, wenn der Mandant verkauft. Ein moderater Retainer deckt den initialen Aufwand der Vorbereitungsphase und wird auf das Erfolgshonorar angerechnet.
Für die Auslagen externer Berater (Steuer, Recht, technische DD, ESG) erstellen wir auf Wunsch eine indikative Kostenübersicht im Erstgespräch.
Bewertung folgt selten einem einzelnen Multiple. Erfahrungsgemäß entscheiden sechs Hebel über die Differenz zwischen einem soliden und einem ausgezeichneten Verkaufsergebnis.
EBITDA-Bereinigung um Sondereffekte und nicht-betriebsnotwendige Aufwendungen — sauber dokumentiert und prüfbar.
Belastbare Pipeline, wiederkehrende Umsätze, dokumentierte Pricing Power. Bewertung folgt der Dynamik, nicht dem letzten Geschäftsjahr.
Tragfähigkeit der zweiten Führungsebene, Konzentration auf Top-Kunden, Übergabefähigkeit ohne Eigentümer.
Eintrittsbarrieren, Marktanteil im definierten Segment, Differenzierung gegenüber Wettbewerb.
Mehrere ernsthafte Bieter erzeugen Bewertungsspielraum — strukturierter Prozess statt bilateraler Verhandlung.
Earn-Out-Struktur, Garantiekatalog, Cash-vs.-Rolling-Equity, Übergangsphase — wirken auf den effektiven Erlös oft stärker als der Headline-Preis.
Erstgespräch unverbindlich und kostenfrei.